Algorithmische Optimale Steuerung - CO2-Aufnahme des Meeres

Bewertungskriterien

1) Planung

Das Thema ist so eingegrenzt, dass es im gegebenen Rahmen bearbeitet werden kann. Es ist günstiger, bestimmte Bereiche begründet wegzulassen, als viele Aspekte eines Themas flüchtig zu bearbeiten. 

2) Aufbau und Gedankenführung

Die Arbeit ist logisch aufgebaut, sie folgt also einem „roten Faden". Der Aufbau erfolgt stringent im Hinblick auf die Fragestellung. In der Einleitung erscheint eine kurze Hinführung zum Thema. Dort erfolgt auch ein Ausblick auf die kommenden Kapitel. Die Behandlung des eigentlichen Themas nimmt den größten Raum ein. Alle Gedankengänge sind nachvollziehbar dargestellt. Argumentationen sind so aufgebaut, dass sich Konsequenzen logisch aus den Prämissen ergeben.  Möglicherweise nötige, vorherige Definitionen von Begriffen, Darstellungen von theoretischen Zusammenhängen oder dem Stand der Technik etc. werden daher in der Relevanz zum eigentlichen Thema gesehen und entsprechend gewichtet. 

3) Methodenbeherrschung

Es wird möglichst aktuelle Literatur herangezogen bzw. aktuelle Technologien benutzt. Resultate werden entweder in der Arbeit selbst bewiesen oder mit Experimenten belegt, oder es wird auf Literatur verwiesen. Es werden nur wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse als solche dargestellt. 

Die Sprache der Mathematik und Informatik wird sauber und exakt benutzt und Begriffe klar erklärt. Evtl. vorhandene mathematische Beweise sind sauber aufgeschrieben. Bei numerischen oder experimentellen Ergebnissen sind diese vollständig dokumentiert, so dass sie mit dem Programmcode theoretisch nachvollzogen werden könnten. Es ist eine angemessene Literaturrecherche durchgeführt worden und es wird richtig zitiert. Jede im Text genannte Referenz ist unter Angabe der Quelle (Autor/in, Jahreszahl, Titel, Erscheinungsort, Verlag) im Literaturverzeichnis identifizierbar. Wikipedia ist keine wiss. Quelle, sondern kann höchstens als Beispiel dienen. Internetseiten können bei Technologien (Software) verwendet werden.

4) Sprachliche Form und formale Aspekte

Arbeiten, die flüssig geschrieben sind und keine gravierenden grammatikalischen, stilistischen oder Rechtschreibfehler aufweisen, werden höher bewertet. Einige, wenige Tippfehler oder Gestaltungsfehler (etwa Verschiebungen innerhalb von Tabellen), können eine gute Arbeit nicht beeinträchtigen, häufigere Fehler dieser Art, die auf nachlässiges Arbeiten schließen lassen, können allerdings zum Herabsetzen der Note führen.

5) Grad selbstständiger Leistung

Die Arbeit beschäftigt sich mit einem neuen Aspekt des Themas. Es werden nicht nur vorhandene Resultate zusammengefasst, sondern diese sinnvoll in den Zusammenhang gestellt und die Innovation der eigenen Arbeit hervorgehoben. Es werden eigene Entscheidungen bei der Vorgehensweise oder bei der Verwendung von Methoden und Technologien getroffen. 

Benotungskriterien:

„sehr gut“ wird bewertet, wenn alle Kriterien erfüllt sind, die Arbeit keine Fehler aufweist, sich in Gehalt und verarbeiteter Literatur, vor allem auch dem selbständigen Erarbeiten des Themas deutlich vom Durchschnitt abhebt. Selbständigkeit und Stringenz der Arbeit werden hoch bewertet. Ob ein neues numerisches Verfahren oder die Implementierung auf einer speziellen Hardware sich als besser als die bisherigen Lösungen erwiesen hat, spielt dabei keine Rolle.

„gut“ wird bewertet, wenn alle Kriterien erfüllt sind, keine gravierenden Fehler in der Arbeit sind, das Thema selbständig und umfassend bearbeitet wurde.

„befriedigend“ wird bewertet, wenn die Kriterien mit kleinen Abstrichen (z. B. unkorrektes Zitieren, unzureichende Literaturauswahl, kleine Mängel in der Darstellung der verwendeten Methoden oder Techniken, kleine Beweisfehler) erfüllt sind, insbesondere, wenn die Arbeit sich in der Reproduktion von vorhandener Literatur erschöpft.

„ausreichend“ wird bewertet, wenn manche Kriterien nicht erfüllt sind, die Arbeit im Aufbau Missverhältnisse aufweist, wichtige Bereiche und/oder wichtige Literatur nicht diskutiert werden, aber trotz Mängel noch eine Auseinandersetzung mit dem Thema erkennbar bzw. das zur Aufgabe gestellte Endprodukt (Software, Implementierung eines Verfahrens) vorhanden und grundlegend funktionsfähig ist.

„mangelhaft“ wird bewertet, wenn die meisten Kriterien nicht erfüllt sind oder die Arbeit gravierende Fehler enthält.